Let's bake!

Jaaaaa ich weiß - es ist allerhöchste Zeit für ein paar neue Rezepte!

In den letzten Wochen habe ich super trainiert und die Formkurve zeigt wieder nach oben. Am Wochenende werde ich bei den Duathlon Staatsmeisterschaften versuchen um die Medaillen mitzumischen und in einer Woche geht es dann auf nach Ecuador zum Weltcup! Nach einem tollen Wettkampf vor zehn Tagen mit einem Sieg bei den offenen tschechischen Meisterschaften über die olympische Distanz freue ich mich umso mehr darauf. Einen tollen Fernseh-Bericht darüber könnt ihr euch hier anschauen:

 

http://www.ceskatelevize.cz/ivysilani//10103510226-sport-v-regionech/316297370030039-mcr-v-olympijskem-triatlonu/

 

Aber jetzt hab ich etwas Neues zum Probieren für euch :)


Mega lecker und vor allem sehr schnell zubereitet ist dieses

Karotten-Joghurt-Brot

 

Zutaten:

  • 1 Ei
  • 350g Naturjoghurt
  • 3 mittelgroße Karotten
  • 500g Dinkelmehl
  • 3TL Backpulver
  • 0,5TL Natron
  • 2 TL Salz
  • 150g Sonnenblumenkerne

Zubereitung:

In einer Schüssel das Ei mit Naturjoghurt und den geriebenen Karotten verrühren. Alle anderen Zutaten in einer zweiten Schüssel gut vermischen. Jetzt braucht ihr nur mehr die Ei-Joghurt-Karottenmischung zur Mehlmischung geben, alles gut verkneten und den Teig in eine Kastenform füllen. Das beste an diesem Rezept ist, dass der Teig nicht "gehen" muss und das Brot sehr saftig ist und lange frisch bleibt! Schneidet die Oberfläche kreuzweise ein und dann ab ins Backrohr (sollte vorgeheizt sein). Backt es die ersten 10min bei 220 Grad Heißluft und dann weitere ca. 40min bei etwa 180 Grad. Es bildet sich eine herrlich knusprige Kruste und innen ist es schön weich und saftig! Unbedingt ausprobieren!


Nuss-Nougat-Topfenguglhupf

 

Ein unheimlich saftiger Guglhupf - mit den Nussstückchen knackt es dann noch so richtig! Unbedingt probieren!! Leider hat er es beim letzten Mal nicht mehr aufs Foto geschafft....

  • 5 Eier
  • 200g Zucker
  • 150g Butter
  • 200g Nuss-Nougat
  • 250g Topfen
  • etwas Kaffee oder Rum
  • 200g gemahlene Mandeln
  • 100g gehackte Haselnüsse
  • 200g (Dinkel-)Mehl

1/2 Pkg. Backpulver

Zubereitung:

Die Eier trennen. Die 5 Dotter mit 1/8l lauwarmen Wasser und dem Zucker schön weißcremig aufschlagen. Die Butter mit der Nuss-Nougat-Masse schmelzen und langsam einrühren. Dann den Topfen und die Mandeln einrühren. Wer möchte, kann mit einem Schuss Kaffee oder Rum verfeinern :) Den Eischnee fest schlagen und gemeinsam mit Mehl, Backpulver und den gehackten Nüssen locker unterheben.

Bei 180° Heißluft ca. 50min backen.



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Energy-loading

Nachdem mein Saisonresümee inklusive dem Weltcuprennen Anfang Juli in Tiszaujvaros leider sehr ernüchternd und enttäuschend ausfiel, haben wir uns dazu entschieden erst einmal keine weiteren Rennen zu bestreiten. Denn Anfang Juni habe ich mir eine Kehlkopfentzündung eingefangen, die ich lange mit mir herumschleppte. Viel zu lange um ehrlich zu sein. 6 Wochen lang fühlte ich mich nie wirklich belastbar, musste teilweise tagelang total pausieren. Der Zeitpunkt war mehr als ungünstig, hatte ich mir doch vor allem für die U23-EM so viel vorgenommen gehabt. Deshalb hatte die Gesundheit oberste Priorität und ich gönnte meinem Körper die Erholung und Ruhe die er brauchte. Daheim in Osttirol startete ich dann in Absprache mit meiner Trainerin in einen ausgiebigen Grundlagenblock, um später in der Saison richtig fit ein gutes Ergebnis abliefern zu können. Mittlerweile habe ich 5 super Wochen absolviert, in denen ich im ersten Block viel Umfang, im zweiten auch wieder vermehrt an Intensitäten trainiert habe. Und ich kann zufrieden sagen - ich fühle mich auch gut in allen Disziplinen im Moment :) Am Sonntag werde ich bei den offenen tschechischen Meisterschaften über die olympische Distanz in Brno an den Start gehen. Dort wird sich zeigen, ob sich die Arbeit gelohnt hat. Denn mein Plan ist, dass ich dann bei allen drei verbleibenden Weltcuprennen in Ecuador, Japan und Korea auf Punktejagd gehe - und darauf bin ich ehrlich gesagt richtig heiß!!!

Ich halte euch natürlich auf dem Laufenden wie es mir am Wochenende bei meinem Wiedereinstieg ins Renngeschehen ergangen ist!



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Gefüllte Zucchini mit Polenta

Eine Idee für ein schnelles, gesundes und noch dazu sehr leckeres Mittag- oder Abendessen möchte ich euch mit meinen eigens "erfundenen" gefüllten Zucchini geben. Leider kann ich euch keine genauen Mengenangaben geben, da ich selten nach Rezepten koche und häufig selbst herumexperimentiere. Allerdings bin ich mir sicher, dass das für die routinierten Köche unter euch kein Problem ist!

Natürlich könnt ihr auch Paprika mit dieser Füllung füllen, wenn euch das lieber ist und andere Zutaten weglassen oder ergänzen!

 

Was ihr dafür braucht:

  • 3 große Zucchini
  • Polenta (ich nehme gerne die Schnellkochvariante/Instant)
  • Oliven
  • Mais
  • Kräuter aus dem Garten :)
  • 125g Topfen
  • 3 EL Sauerrahm
  • einen würzigen Käse zum Überbacken (ich habe Emmentaler genommen)

Für die Tomatensalsa:

  • Tomaten
  • Zwiebel/Lauch
  • Passata
  • Honig
  • Kräuter (Thymian, Rosmarin)

Zubereitung:

Die Zucchini halbieren und mit einem Löffel innen aushöhlen. Die Reste nicht wegwerfen, sondern klein würfeln und dann zur Füllung geben! Die Instant-Polenta laut Packung in Milch, Wasser oder Brühe kochen und abkühlen lassen. Danach kommen der Topfen, der Sauerrahm, eine Dose Mais, ein paar klein geschnittene Oliven und viele Kräuter dazu und das Ganze wird gut gewürzt. Ich verwende gerne Kräutersalz und habe auch ein wenig Chili verwendet. Die Zucchinihälften grillt ihr in einer Grillpfanne bei hoher Temperatur ohne Fett scharf an, dass sie schöne Röstaromen bekommen und etwas vorgaren. Dann legt ihr die Hälften auf ein Backblech, salzt sie innen und gebt die Füllung darauf. Den Käse schneidet ihr in Scheiben oder reibt ihn grob und gebt ihn darüber. Dann gehts ab ins Backrohr bis alles schön heiß ist und der Käse schmilzt und braun ist! Dabei habe ich sie zuerst ca. 10min bei 180° Heißluft gebacken und dann noch weitere 10min Oberhitze verwendet.

Für die Tomatensalsa schneidet ihr Zwiebel und/oder Lauch klein und dünstet ihn einige Minuten gemeinsam mit ein paar Zweigen Thymian und Rosmarin in etwas Olivenöl. Dann gebt ihr 2 Stück Tomaten in Stücken dazu und Passata nach Bedarf. Alles sollte schön bedeckt sein und darf dann einige Zeit vor sich hin köcheln. Für die süße Note gebe ich sehr gerne einen Löffel Honig dazu und ansonsten würze ich mit Salz und Pfeffer.

Und nun wird angerichtet - ich wünsche euch gutes Gelingen und hoffe, dass ich dem ein oder anderen eine neue Idee liefern konnte :)


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Time-Out

Lange zwei Monate sind seit meinem letzten Blogeintrag vergangen. Zwei Monate, auf die ich sportlich gesehen nicht sehr positiv zurückblicken kann. Nach dem verpatzten Saisonauftakt in Madrid habe ich natürlich auf bessere Wettkämpfe gehofft. Spontan bin ich dann nach Marokko geflogen, um mir beim African Cup in Larache die Qualifikation für die U23-EM abzusichern. Das ist mir zwar gelungen, aber auch dieser Wettkampf war bei weitem nicht zufriedenstellend.

Ein kleiner Lichtblick gelang mir dann etwas später beim französischen Grand Prix in Dunkerque. Bis auf einen verpatzten Wechsel konnte ich ein gutes Rennen abliefern und es hat auch richtig Spaß gemacht!

 


Dann begann die finale Vorbereitungsphase für die U23-EM. Training für Training fühlte ich mich besser und 2 Wochen vorher war ich definitiv in Topform. Hinterher betrachtet leider zwei Wochen zu früh...eine Kehlkopfentzündung, die ich mehr oder weniger versuchte aus meinem Kopf zu verdrängen, hat mich leider einige Tage geschwächt. Trotzdem wollte ich am Wettkampftag in Burgas bei meinem eigentlichen Saisonhighlight richtig viel erreichen und alles geben. Aber es ging einfach nichts. Gar nichts. Von Beginn an. Vollkommen enttäuscht "musste" ich vom Rad steigen und nach Hause fliegen.

 

Doch die schlimmeren Tage sollten erst folgen: 4 Tage lang habe ich mich einfach nicht gut gefühlt und pausierte total. Als ich dann langsam wieder das Training aufnehmen wollte, erneut der Rückschlag und nochmal 5 Tage totale Pause. Das war auch der Grund warum ich mich GEGEN einen geplanten Start in Holten entschieden habe. Doch vergangenes Wochenende in Tiszaujváros beim Weltcup wollte ich einfach wieder an der Startlinie stehen. Erneut die ernüchternde Ausbeute-erneut ein DNF. Das schlimmste für mich überhaupt. Mein Körper funktioniert zurzeit einfach nicht, ich muss in den nächsten Tagen analysieren und mögliche Gründe dafür finden. Aber mit Sicherheit werde ich mir nun eine Wettkampf-Auszeit nehmen.

 

Sieger zweifeln nicht und Zweifler siegen nicht.

 

Ganz im Gegenteil dazu macht mir aber das Training Tag für Tag viel Freude und ich fühle mich auch stets gut dabei! 

In diesem Sinne - ich halte euch auf dem Laufenden :)

 

Und eines ist sicher: I'LL BE BACK RACING!!!


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Banana Bread

Jetzt hab ich auch endlich wieder einmal ein neues Rezept für euch!

Dieses Banana Bread ist innerhalb kürzester Zeit zubereitet und schmeckt einfach nur herrlich! Ich liebe es auch deshalb, weil es ein sehr hochwertiges Gebäck ist und sich ideal als Frühstück, Snack nach dem Training oder auch Jause für die Schule oder Uni eignet. Noch dazu kann man dabei super überreife Bananen verwerten. Also probiert es auf alle Fälle aus! Und nicht verunsichern lassen: Es handelt sich dem Namen nach zwar eigentlich um ein Brot, aber trotzdem finde ich schmeckt es eher wie ein Kuchen. Mein Geheimtipp: mit einem Klecks Erdnussbutter genießen :)


Zutaten:

  • 150g Butter
  • 100g Rohrzucker
  • 2 Eier
  • 4 Bananen (möglichst reif)
  • Zimt
  • 250ml Milch
  • 100g Mandeln (gehackt oder gemahlen)
  • 100g Haferflocken
  • 150g Dinkelmehl
  • Leinsamen
  • 1/2 Pkg. Backpulver

 

Zubereitung:

Die Butter schmelzen und abkühlen lassen. Dann zusammen mit dem Zucker in einer Schüssel gut vermixen, die zwei Eier einzeln unterrühren. Die Bananen mit einer Gabel zerdrücken und unterrühren. Mandeln, Haferflocken, Mehl, Backpulver, Zimt und wer mag Leinsamen gut vermischen und zum Schluss gemeinsam mit der Milch dazugeben. Ich habe hier ca. 4 EL Leinsamen verwendet. Eine Kastenform einfetten (kann man auch als Muffins machen - dann verkürzt sich allerdings die Backzeit auf 20-25min!) und bei 180°C ca. 45min backen.
Gutes Gelingen! :)

Vor dem Backen...
Vor dem Backen...
Und fertig!
Und fertig!

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Stay focused...

Ein verpatzter Saisonauftakt ist für niemanden einfach zu verdauen. Leider ist der Fall heuer bei mir eingetreten, obwohl die Vorbereitung problemlos und gut war. Beim Europacuprennen in Madrid auf einer sehr selektiven Strecke ist so ziemlich alles daneben gegangen was daneben gehen kann. Nicht gefinished - sehr bitter. Und nebenbei bemerkt bedeutet das auch keinerlei Punkte.

Nachdem ich mich einigermaßen von den Strapazen erholt habe und die ITU Pointlist studierte musste ich feststellen, dass die bisher sicher geglaubte Qualifikation für mein großes Ziel, die U23-Europameisterschaft, stark wackelte.

Daher musste ich kurzfristig noch eine Zwischenstation einschieben und entschied mich für einen Start beim Sprint African Cup in Larache. Ich habe versucht das beste aus diesem Spontantrip zu machen und habe mir am Samstag den 4.Platz gesichert. Auch wenn ich mit dem Rennen an sich nicht wirklich zufrieden bin, habe ich mir die nötigen Punkte geholt und jetzt kann ich meinen Fokus voll und ganz auf die EM legen. Zwei anstrengende Wochenenden, an denen ich mit Sicherheit gesehen habe, dass es in den kommenden fünf Wochen noch viel zu verbessern gilt. Aber auch zwei Wettkämpfe, durch die ich wiederum viel dazulernen konnte und um einige Erfahrungen reicher bin. Außerdem finde ich es unglaublich schön wie viele tolle Menschen ich in dieser kurzen Zeit kennenlernen durfte!  Und auch wenn es nicht nach Wunsch gelaufen ist, es macht einfach unheimlichen Spaß zu RACEN! :) STAY FOCUSED AND KEEP ON FIGHTING lautet die Devise!!!

 



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Der letzte Schliff...Trainingslager Mallorca und Gran Canaria

 

Bevor ich am 1.Mai mit dem Europacup in Madrid in die Wettkampfsaison starte, bin ich zurzeit noch auf Gran Canaria und hole mir hier den Feinschliff. Bei traumhaften Trainingsbedinungen und perfekter Betreuung durch mein Trainerteam vor Ort sammle ich hier noch einmal viele Radkilometer (und vor allem Höhenmeter :) ) Aber auch einige wettkampfspezifische Einheiten stehen so kurz vor Saisonstart natürlich am Programm. In den Osterferien war ich bereits für 10 Tage in Colonia St.Jordi auf Mallorca und konnte auch dort alles zu 100% umsetzen. Vor allem das Radfahren auf meiner neuen Rennmaschine - danke vielmals an SIMPLON!! - macht richtig Lust auf mehr! Ich hatte viel Spaß und auch hier lässt es sich doch definitiv sehr gut arbeiten. Langsam freue ich mich aber wirklich schon auf die Wettkämpfe....bin gespannt ob das Training Früchte getragen hat! 



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Gute Woche(n)

Heute konnte ich mir zum Abschluss von zwei sehr intensiven Trainingswochen als kleine "Krönung" den Tiroler Meistertitel in der allgemeinen Klasse im Crosslauf sichern. Dabei lieferte ich mir auf der sehr selektiven Crosslaufstrecke in Itter von Beginn an ein packendes Duell mit Karin Freitag. Ich muss sagen heute habe ich mich wirklich total gut gefühlt und konnte mich im Zielsprint dann auch durchsetzen. Auch wenn das Rennen heute kein Highlight war - ich bin total happy weil ich auch merke, dass ich das umfangreiche und intensive Training der letzten Zeit besser weggesteckt habe als erwartet! So kann es weitergehen!

Zum Abschluss der Woche habe ich jetzt noch ein schönes Rezept für euch! Ich liebe nämlich solche einfachen Sachen, besonders zum Kaffee am Nachmittag! Diesen tollen Zopf habt ihr in weniger als 10min im Rohr wenn ihr flott seid und er ist total lecker. Vor allem einmal eine Alternative zum klassischen Hefezopf! :)

 

Zutaten:

  • 2 Eier
  • 120g Zucker
  • 1 Pkg. Vanillezucker
  • Zitronenschale
  • 250g Topfen
  • 5 EL Milch
  • 8 EL neutrales Öl
  • 500g Mehl
  • 1/2 Pkg. Backpulver
  • Hagelzucker

 

Zubereitung:

Alle Zutaten bis auf Mehl und Backpulver gut vermixen. Dann am besten mit der Hand zu einem schönen Teig kneten. Dann in drei Teile teilen, zu Strängen rollen und zu einem Zopf flechten. mit Hagelzucker bestreuen und bei 180° ca. 40min backen. Das ist alles!

 


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Cookiiiiiies

Und hier ist auch schon das nächste meiner Lieblingsrezepte für euch - leckere Cookies!

Und nur damit ihr nicht einen falschen Eindruck bekommt - ich habe sie gestern zwischen der zweiten und dritten Trainingseinheit des Tages gebacken. Zurzeit ist das Training sehr umfangreich und intensiv und da brauche ich zwischendurch ein bisschen Ablenkung und Entspannung!! :)

 

Cookie Grundteig:
200g sehr weiche Butter
200g Zucker (brauner Zucker)
2 Eier
300g "Trockenes" also Mehl, Haferflocken, Kokosflocken,...
1TL Natron oder 2TL Backpulver
150g beliebig (Nüsse/Schoko/Kokosflocken/ M&Ms/Cranberrys,...)

 

Zubereitung:

Die sehr weiche (nicht geschmolzene!) Butter gut mit dem Zucker vermixen, dann einzeln die Eier dazurühren. Anschließend etwa die Hälfte der trockenen Zutaten mit dem Mixen einrühren, den Rest am besten mit den Händen unterkneten. Der Teig ist genau richtig, wenn er zu einem richtigen "Kloß" von der Konsistenz her ähnlich einem Mürbteig wird.

Das Rohr auf 180° vorheizen. Auf ein Blech kleine Taler (wer schön flache Cookies möchte so wie meine am Bild) oder Kugeln (für Häufchen-Cookies) mit großem Abstand setzen und für ca. 12 Minuten backen.

Bei Cookies könnt ihr im Prinzip nur einen Fehler machen und das ist sie zu lange zu backen. Dann werden sie nämlich hart...Ihr müsst sie aus dem Rohr nehmen, wenn der Rand leicht braun wird und sie euch definitiv noch zu wenig gebacken vorkommen. Durch das Nachziehen am Blech nachher sind sie dann mit Sicherheit perfekt!!

 

Gestern habe ich das Grundrezept gemacht mit 100g feinen Haferflocken+250g Dinkelmehl ca.150 getrocknete Cranberrys und gehackter Lindt-Schokolade!

Am Bild rechts vorne meine Lieblingsversion: Grundteig mit 150g Kokosflocken+150g Mehl+150g weiße Schokolade!

 


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Lust auf eine leckere Torte?

So, neuer Tag, neues Rezept für euch! Wenn es um Torten geht gehört diese Buchweizen-Preiselbeer-Torte sicher zu meinen 5 Favoriten. Sie ist einfach so lecker, dass sie es bisher auch noch nie auf ein Foto geschafft hat :) Das liefere ich euch nach, wenn ich sie das nächste Mal backe! Ich kannte Buchweizenmehl bis vor kurzem gar nicht war aber sofort positiv überrascht davon. Und Preiselbeeren mag ich persönlich sowieso besonders gerne. Vor allem mit selbst gekochtem Preiselbeer-Gelee ist die Torte ein Traum! Also ab in die Küche und ausprobieren! Viel Spaß!

 

Zutaten:

  • 180 g Buchweizenmehl
  • 1 Pk. Backpulver
  • Zimt
  • 150 g dunkle Schokoraspel (je besser die Schokolade – desto besser der Kuchen :)
  • 6 Eier (Kl. M, getrennt)
  • 200 g weiche Butter
  • 200 g Zucker
  • 150 g gemahlene Haselnüsse
  • 1 Glas gebundene Preiselbeeren (ca. 320 g)

 

Zubereitung:

Die sehr weiche Butter mit dem Zucker schön schaumig rühren bis eine fast weiße Masse entstanden ist und sich der Zucker aufgelöst hat. Dann die 6 Dotter einzeln langsam unterrühren. Die Haselnüsse, das Buchweizenmehl und das Backpulver gut vermischen. Etwa die Hälfte gleich einrühren, den Rest mit dem steif geschlagenen Eischnee und den Schokoraspeln (die Schokolade kann auch geschmolzen werden!) locker unterheben. Eine 26er Springform gut einfetten. Etwa die Hälfte des Teiges hineingeben, dann die Hälfte der Preiselbeeren in Klecksen darauf verteilen, den übrigen Teig drauf und zum Schluss die letzten Preiselbeeren. Bei 180° ca. 50min backen (die Torte mit Alufolie abdecken falls sie zu braun wird an der Oberfläche). Am besten schmeckt sie mit Staubzucker bestreut zum Kaffee! Gutes Gelingen!

 

 

 


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Rezepte-Woche !

Nach einer viel zu langen Rezepte-Pause habe ich mich entschlossen in dieser Woche gleich viiiiiiiele meiner Lieblingsrezepte mit euch zu teilen! Heute habe ich für euch eine Idee für eine schnelle, gesunde Mahlzeit: meine Quinoa-Ratatouille-Käse-Pfanne. Außerdem für die Schleckermäulchen (wie mich) mein absolutes Lieblingsrezept: meine Topfen-Knödel-Variationen!!! :) Und für die Bäcker unter euch: einen sehr leckeren Orangen-Cranberry-Kuchen. Die Rezepte findet ihr alle unter "Beside Triathlon" unter "Lieblingsrezepte". Ich wünsche euch schon jetzt viel Spaß beim Ausprobieren und morgen melde ich mich mit den nächsten Rezepten!!!


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Training FUN!

Wie ihr auf den Bildern wohl unschwer erkennen könnt, bin ich NICHT wie viele andere Kollegen auf den Kanaren oder in Südafrika - aber ich denke man kann auch leicht erkennen wie viel Spaß ich in den letzten Wochen beim Training hatte! Im neuen Jahr habe ich ein paar traumhaft schöne Tage mit dem Skinfit Racing Team im Gasteinertal verbracht. Dort hatten wir ein Fotoshooting und es waren wirklich alle Teammitglieder vor Ort. Neben dem Schwimmtraining im beheizten Freibad der Therme waren wir auch langlaufen, laufen und haben eine abenteuerliche Nachtskitour gemacht. Vergangenes Wochenende habe ich mit einigen Jungs und Mädels des Tiroler Nachwuchskaders in Burghausen verbracht. 16 Schwimmkilometer innerhalb von etwas mehr als 24 Stunden in einem Top 50-Meter-Becken und ein traumhafter Lauf in und auf der längsten Burganlage der Welt ließen auch dieses Wochenende zu einem sehr produktiven und lustigen werden. In guter Gesellschaft macht das Training gleich noch mehr Spaß! So kann es weitergehen! :)


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Hello 2016 :)

"Alle Jahre wieder" lautete auch heuer wieder mein Silvester-Motto. Traditionsgemäß ging es mit der ganzen Family bereits zum 10.Mal zum Innsbrucker Silvesterlauf. Mit über 1500 Läufern ist dieser der zweitgrößte Silvesterlauf in Österreich. Auf dem wunderschönen Rundkurs durch die Innenstadt gelang mir auch heuer wieder eine Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr. Mit Lisa Tertsch, einer starken jungen Triathletin aus Deutschland, und Karin Freitag musste ich mich trotzdem knapp geschlagen geben. Mit meinem Kilometer-Schnitt von 3.34 über die 5,6km bin ich aber sehr zufrieden und freue mich auf ein spannendes neues Jahr 2016.

An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Unterstützern und Sponsoren recht herzlich bedanken und wünsche allen ein erfolgreiches neues Jahr!

Morgen geht es für 3 Tage ins schöne Gasteinertal, wo ich mit meinen Kollegen vom Skinfit Racing Team sicher wieder ein paar tolle Tage verbringen werde! 


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Re-start

Es ist schon eine Zeit lang her, dass ich mich das letzte Mal gemeldet habe - höchste Zeit also! Nach dem ganz und gar nicht versöhnlichen Saisonabschluss beim WC in Alanya habe ich meine 3 trainingsfreien Wochen in vollen Zügen genossen. Ich habe viel Zeit mit meiner Familie und Freunden verbracht, war viel in der Natur unterwegs und habe auch sonst einfach einmal die Seele baumeln gelassen.

Mittlerweile heißt es aber wieder BACK TO DAILYROUTINE :) Das Training ist zwar noch nicht sehr umfangreich, aber es steht viel Krafttraining am Programm. Ich freue mich nun auf eine gute und intensive Saisonvorbereitung - die Akkus sind definitiv wieder aufgeladen. Mehr Freizeit ist für mich nahezu gleichbedeutend mit 'mehr Zeit zum Backen und Kochen'. So habe ich mich an den letzten beiden Wochenenden um unsere Weihnachtsbäckerei gekümmert und 12 verschiedene und wirklich seeeeehr leckere Sorten Kekse gebacken. In den kommenden Tagen werde ich euch die Rezepte je nach Interesse gerne veröffentlichen!


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Time to rest

Das gestrige Weltcuprennen im wunderschönen türkischen Alanya ist zu keinem versöhnlichen Saisonabschluss für mich geworden. Ich konnte das Rennen leider nicht beendet und bin dementsprechend enttäuscht. Scheinbar gibt der Körper nach dieser sehr langen Saison doch einfach gar nichts mehr her. Daher habe ich mich auch gegen einen weiteren Start beim geplanten Weltcup in Korea entschieden und die Saison ist nun offiziell beendet. Jeder Sportler wünscht sich einen guten Abschluss - doch die Luft ist draußen obwohl ich geglaubt habe noch sehr gut in Form zu sein. Morgen geht es nach Hause und dann werde ich mich erst einmal so richtig erholen! Neue Kraft tanken, Zeit mit Freunden und Familie verbringen, mich wieder einmal auf die Uni konzentrieren und dann gestärkt mit dem neuen Aufbau beginnen :) Ich würde lügen wenn ich sagen würde, dass ich mich nicht darauf freue!! Es war trotz allem eine tolle Saison mit vielen Eindrücken und guten Ergebnissen die ich auch bestimmt positiv in Erinnerung behalten werde!


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Weekend in Nice :)

Am Samstag absolvierte ich mein erstes Rennen in der französischen Liga in Nizza. Erstmals durfte ich für meinen Club ISSY TRIATHLON in einem derart großen Starterfeld (über 80 Frauen) mit vielen Weltklasse Athletinnen antreten. Mein Rennen war ganz okay - das Schwimmen war mittelmäßig. Wir starteten allerdings in Startboxen nach Teams und ich startete schon aus der zweiten Reihe. Leider reichte es nicht ganz in die Spitzengruppe, was mich schon ziemlich ärgert. Aber das nächste Mal dann ;) Auch der Rest war für mich durchschnittlich, ich habe mich auch nicht 100%ig ausgeruht und spritzig gefühlt. Jedenfalls finishte ich noch in der ersten Hälfte des Starterfeldes und konnte wiederum viel lernen! Außerdem hatte ich ein traumhaftes Wochenende mit meinen Club-Kolleginnen, die allesamt Top-Leistungen ablieferten. Ich freue mich jetzt schon auf die nächste Saison und viel mehr tolle Rennen in Frankreich!


Für alle die die Ergebnisse studieren möchten, hier der Link:

http://www.triathlondenice.fr/resultats/resultats-elites/30/#1_5D0383


Heute geht aber erstmal die Uni wieder los - es heißt wieder mal "Back to Student's Life!" Bin schon gespannt was das neue Semester so alles mit sich bringt!


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U23 World Champs Chicago

Gleich einmal vorweg: Ein 18.Platz ist es gestern für mich bei der U23 Weltmeisterschaft hier in Chicago geworden!

Aufgrund einer Schlechtwetterfront wurde unser Rennen von der geplanten olympischen Distanz auf einen Sprint verkürzt. Ich war vorab nicht besonders begeistert davon aber man solche Entscheidungen akzeptieren...

Pünktlich um 13 Uhr Ortszeit ging es dann los und die 750 Meter im 17 Grad kühlen Lake Michigan verliefen nicht ganz so wie ich es mir vorgestellt hatte. Ich war eingeklemmt und konnte nie richtig frei und ruhig schwimmen. Schlussendlich stieg ich unter anderem mit der späteren Weltmeisterin Audrey Merle aufs Rad. Gemeinsam mit einer Italienerin konnte ich ihr eine dreiviertel Runde folgen, bis von hinten eine Kanadierin attackierte und gemeinsam mit der Französin auf die Führungsgruppe aufschloss. Wir anderen mussten sie leider ziehen lassen und bildeten dann die Verfolgungsgruppe. Schade, dass es mir nicht gelungen ist dran zu bleiben aber das Radfahren war mit extrem vielen Wendepunkten und Kurven und damit auch extrem vielen Antritten sehr sehr hart! Zu meiner "Überraschung" ist es mir trotzdem gelungen gleich von Beginn an ein hohes Tempo zu laufen. Damit habe ich meistens große Probleme...schlussendlich bin ich mit meinem Rennen recht zufrieden - es war nicht perfekt aber es war richtig richtig cool! Die Kulisse war ein Traum und auch wenn es eines der härtesten Rennen überhaupt war habe ich es genossen dabei zu sein! Heute steht noch ein bisschen Sightseeing und Shoppen am Plan :) Ich werde den letzten Tag hier in vollen Zügen genießen!


Vorbereitung nach Wunsch

Höchste Zeit für ein Training-Update! :)

Kurz gesagt: Die vergangenen drei Trainingswochen sind absolut perfekt verlaufen! Ich konnte alle meine Trainingseinheiten absolvieren - das Wetter machte es mir heuer definitiv leicht und schön und auch körperlich hatte ich absolut keine Probleme. Es sind nur mehr wenige Tage bis zum Abflug nach Chicago und ich muss sagen ICH BIN BEREIT! Neben vielen qualitativ hochwertigen Einheiten sowohl im Wasser als auch am Rad und beim Laufen, habe ich zusätzlich einige kraftbetonte Reize gesetzt. Mein Lieblings-Training: ein 5km Tempolauf direkt nach dem Kraftzirkel! Das Schwimmtraining in meinem Lieblings-Pool daheim, der mir selbst bei 12 Grad und Regen ideale Bedingungen bot, machte mir auch immer mehr Spaß. In den drei Wochen habe ich auch noch an drei Trainingswettkämpfen teilgenommen um mir den Feinschliff für die WM zu holen. Kurzfristig entschloss ich mich für einen Start beim "Kärnten Läuft Night Run" in Klagenfurt über 4,2km. Eine wirklich wunderschöne Veranstaltung und ein toller Tag am Wörthersee! Und auch mit meiner Zeit war ich mehr als zufrieden und konnte die Damenwertung für mich entscheiden. Eine Woche später konnte ich auch den 2,9km langen und sehr anspruchsvollen Geländelauf in Issing in Südtirol gewinnen. Aber ich muss sagen - die kurzen Rennen haben es wirklich in sich! Am Samstag startete ich beim No-Draft Triathlon in Grado. Natürlich sind solche Bewerbe völlig etwas anderes wie meine "normalen" internationalen Rennen. Das Schwimmen in der Adria hat mir total Spaß gemacht und ich durfte mich auch gleich im Orientieren üben. Denn die 1500 Meter wurden in nur einer Runde absolviert und ich war von Beginn an alleine an der Spitze. Auf der völlig flachen (aber wahnsinnig schönen) Radstrecke verlor ich dann allerdings einiges an Zeit. Durch das Windschattenverbot glich es einem Einzelzeitfahren, was nicht wirklich zu meinen Stärken zählt. Natürlich wäre ich so einem Fall auch ein Zeitfahrrad von Vorteil. Aber meine Ambition war eine andere: und zwar über zwei Stunden an meine Leistungsgrenze zu gehen und mein allerbestes zu geben. Das habe ich definitiv getan. Das Laufen hat sich bis auf zwei kurze Seitenstechen-Stopps auch echt gut angefühlt. Mit einem dritten Platz und jeder Menge Sonne kehrte ich mit meiner Family müde und zufrieden vom wohl letzten Hochsommer-Wochenende am Meer nach Hause zurück. Mittlerweile habe ich mich schon wieder recht gut erholt und die Nervosität steigt langsam. Aber hauptsächlich freue ich mich einfach riiiiiiiiesig auf meinen Trip in die USA!


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Carrot Cake

Höchste Zeit für ein neues Rezept von mir! Dieser Karottenkuchen ist herrlich saftig und noch dazu für einen Kuchen ganz schön gesund J Nur das Reiben der Karotten ist ziemlich anstrengend…

 

Zutaten:

5 Eier

250g brauner Zucker

250g gemahlene Haselnüsse

250g Dinkelmehl

1 TL Backpulver

300g geriebene Karotten

Zimt

 

Zubereitung:

Trennt zuerst die 5 Eier und schlagt die Eiweiße schön steif. Die Dotter rührt ihr mit dem Zucker schön cremig. Dann gebt die fein geriebenen Karotten und die Nüsse dazu. Das Mehl vermischt ihr mit Backpulver und Zimt und hebt es anschließend gemeinsam mit dem Eischnee unter die Masse – fertig!

Den Kuchen in eine eingefettete Form füllen und im vorgeheizten Backrohr bei 180° ca. 35min backen.

Dann könnt ihr den Karottenkuchen entweder mit einer Schokoladeglasur glasieren oder (wie auf meinem Bild) Staubzucker mit Zitronensaft schön glatt rühren.

Sehr gut funktioniert es auch die Masse in einer Springform zu backen, durchzuschneiden und mit einer Creme zu füllen – hab ich auch schon ausprobiert und für lecker befunden. Für meine Creme habe ich damals 250g Topfen, Schale und Saft einer Orange, 250g Schlag und Zucker nach Geschmack verwendet. Viel Spaß beim Ausprobieren!

 

 

P.S.: Nächste Woche berichte ich euch dann wie das Training zur Vorbereitung auf die WM in Chicago läuft bzw. gelaufen ist! 


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Not the way I planned...

Um es kurz zu machen: Leider konnte ich nicht für mein französisches Team ISSY TRIATHLON beim Grand Prix in Embrun starten. Nachdem mein erster Flug von Innsbruck nach Frankfurt gecancelled wurde, wurde ich umgebucht und habe den halben Tag in Ibk gewartet. Doch dann der nächste Schock: der Flug war wieder verspätet und ich habe haarscharf meinen Anschlussflug nach Marseille verpasst. Wieder musste ich auf einen neuen Flug umgebucht werden. Die letzte Möglichkeit noch rechtzeitig anzukommen führte mich schließlich über Paris und dann weiter nach Marseille. Als hätte das alles nicht gereicht, stand ich dann total erledigt um Mitternacht am Flughafen im Marseille OHNE MEINEN RADKOFFER :( Dieser landete dann am Wettkampftag um 10 Uhr vormittags - doch das war leider zu spät um am Rennen teilnehmen zu können und wir konnten auch kein Rad für mich auftreiben. Das war so bitter! Ich musste zuschauen bei einem Bewerb, an dem ich echt gerne gezeigt hätte was ich kann! Die Radstrecke dort ist nämlich eine Bergstrecke und ich denke das wäre mir sicher entgegen gekommen...

Trotz allem kommt jetzt das große ABER: Es ist unglaublich wie viele nette Leute ich in Frankreich kennenlernen durfte! Auch meine Teamkolleginnen sind total nett und ich freue mich auf ein Wiedersehen beim Grand Prix Finale in Nizza Anfang Oktober (wo ich übrigens überlege mit dem Auto hinzufahren - dann steht meinem Einstand hoffentlich nichts mehr im Wege :) ) Gestern verbrachte ich einen megamäßig tollen Tag in Cassis und nutzte die Möglichkeit für eine Open Water Session im Mittelmeer! So bin ich jetzt doch mit sehr positiven Erlebnissen aus Frankreich zurückgekehrt. Jetzt geht es voll motiviert in die Vorbereitung für die U23 Weltmeisterschaft in einem Monat in Chicago! 


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Tiszi - ein blaues Auge und einige Weltcup-Punkte

Mit gemischten Gefühlen bin ich wieder aus Ungarn zurückgekommen. Ich bin kein Fan von Ausreden aber ich denke in Worten kann ich gar nicht beschreiben, was da gestern auf den 750 Metern passierte. Ruhig geht es im Triathlon ohnehin kaum zu im Wasser, aber so schlimm hat es mich noch nie erwischt. Dementsprechend stieg ich viel zu weit hinten und ziemlich fertig aus dem Wasser. Trotzdem wusste ich, dass ich noch viel aus diesem Rennen machen konnte. Mit einem schnellen Wechsel ging's dann auf die flachen 20 Radkilometer. Was soll ich dazu sagen - WOW DAS WAR HART! Ich konnte mich mit einigen anderen Athletinnen von der 3.Gruppe bis in die Führungsgruppe vorarbeiten. Die 5.-beste Radzeit - doch sie hat definitiv Spuren in meinen Beinen hinterlassen. Die erste Hälfte der Laufstrecke: eine ziemliche Katastrophe. Dann bin ich wieder recht gut ins Laufen gekommen, doch bei so einem hohen Niveau ist es da viel zu spät. Schlussendlich beendete ich mein Halbfinale an 19.Stelle und hab es damit leider nicht ins Finale geschafft. Insgesamt bedeutet dies eine Platzierung um Rang 35 und damit auch ein paar Weltcuppunkte :) Alles in allem bin ich happy mit meinem Einsatz -  laaaaaangsam bewege ich mich immer näher in Richtung der besten Athletinnen. Nachdem es am Dienstag schon weiter zu meinem ersten Einsatz in der französischen Liga geht, versuche ich so gut es geht zu regenerieren um mich wieder "race-ready" zu machen :)


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Next race-next chance

Morgen heißt es hier im ungarischen Tiszaujvaros wieder VOLLGAS! Das Weltcuprennen ist echt toll organisiert und wird in einem interessanten Format ausgetragen. Am Samstag werden in zwei Semifinalläufen die schnellsten 30 Athletinnen über die Sprintdistanz ermittelt. Diese 30 kämpfen dann am Sonntag über dieselbe Distanz um den Weltcupsieg. Mein großes Ziel ist die Qualifikation fürs Finale am Sonntag aber ich weiß, dass dafür morgen alles passen muss. Die letzten Vorbereitungen habe ich am Vormittag abgeschlossen und jetzt wird nur mehr relaxt :) Morgen um 15.32 geht's dann für mich im 1.Semifinale los! Ich bin bereit! 


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Banyol(Y)ES! 

Was für ein Wochenende! Ich kann es noch gar nicht fassen! 7. Platz bei der U23-Europameisterschaft!!! :) Bei für mich idealen Temperaturen startete ich am Samstag um 16 Uhr mit 35 Konkurrentinnen in den 28 Grad warmen See von Banyoles. Seit langem gelang mir diesmal endlich wieder eine gute Schwimmleistung auf den 1500 Metern. Nach einem schnellen Wechsel aufs Rad und einer sehr harten 1. Radrunde schaffte ich es aber in die Spitzengruppe (hinter der Führenden Lucy Hall). Genau darauf haben wir in den letzten Wochen hingearbeitet - denn ansonsten hat man trotz noch so guter Laufleistung meist keine Chance mehr auf eine gute Platzierung. Das harte Schwimmen und die langen schnellen Wege in die Wechselzone spürte ich dann beim Laufen doch ziemlich und fühlte mich auf den 10 Kilometern nicht besonders gut. Trotzdem überquerte ich als 7. Europäerin die Ziellinie. Richtig toll daran ist, dass ich mich damit für die U23 Weltmeisterschaft von 15.-20. September in CHICAGO qualifiziert habe!!! Das war mein großes Ziel für diese Saison. Jetzt kann ich mich ganz gezielt darauf vorbereiten und freu mich jetzt schon! Gestern starteten wir auch noch beim U23 Mixed Relay Teambewerb (je 2 Frauen/2 Männer), bei dem jeder einen Supersprint zu absolvieren hatte. Als Startathletin gelang mir auch da noch einmal ein recht gutes Rennen und unser junges Team erreichte den 9.Rang. Teambewerbe machen einfach immer Spaß! Nach 2 Wettkämpfen innerhalb von nicht einmal 24 Stunden brauche ich jetzt erstmal ein paar Tage Erholung bevor es in die Vorbereitung für den Weltcup in Ungarn und ein Rennen der französischen Liga geht. 

 

Die Ergebnislisten findet ihr hier



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Trainingsparadies Fuschl

Seit Montag bin ich hier in Fuschl am See und trainiere gemeinsam mit meinen Kollegen vom Skinfit Racing Team. Die letzten wirklich harten Schlüsseleinheiten für die U23 EM in 10 Tagen stehen am Programm - doch gemeinsam ist doch alles gleich viel leichter und lustiger! Ob GA2 Schwimmserien, ein Kraftzirkel mit 5min schnellen Koppellauf oder Bergintervalle am Rad - es macht einfach Spaß! Noch dazu bei diesem Wetter - was will man mehr?! Heute am Nachmittag werden wir gemeinsam den 4,2km langen Fuschlsee durchqueren :) Und ich versuche die Zeit bis Sonntag hier in vollen Zügen zu genießen!




Wie ich euch versprochen habe, gibt es ein neues Rezept für euch - ihr müsst es echt unbedingt ausprobieren! Fruchtig, leicht, lecker! Eine richtige Sommertorte!


Also: meine Marillen-Kokos-Torte geht wie folgt:


Der Boden ist ein ganz normaler Biskuitboden aus 4-6 Eiern (je nachdem wie hoch ihr ihn wollt)! Ich habe 6 Eier verwendet, diese werden getrennt und die 6 Dotter mit 180g Zucker und ca. 4 EL heißem Wasser schön hellschaumig aufgeschlagen. Eiweiße steif schlagen und 200g Mehl mit 1 TL Backpulver und Eiweiß vorsichtig (!) unter die Dottermasse heben. Bei 180° backen (Stäbchenprobe). Ein kleiner Tipp: beim Biskuit nur den Boden der Form einfetten sonst geht er nicht auf!


Creme: 600g Magertopfen, 100g Kokosflocken (kurz ohne Fett anrösten), ca. 8 reife Marillen in Würfel geschnitten, 125ml Saft von Dosenpfirsichen oder Marillenpago oder Holundersaft und 100g Zucker gut verrühren. 8 Blätter Gelatine nach Packungsanweisung einweichen und in ganz wenig Zitronensaft erhitzen und in die Creme rühren. Zum Schluss 250ml Schlagsahne steif schlagen und unterheben. Einen Tortenring um den Boden geben und die Creme auf dem Boden verteilen. Am besten über Nacht kalt stellen! Dann habe ich sie noch mit Raffaellos und Marillenscheiben dekoriert. 


Probiert es aus! Gutes Gelingen!


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Love those summer days

Hi Leute!

Zurzeit bin ich daheim in Osttirol und kann mich hier ideal auf die U23 Europameisterschaft in zwei Wochen vorbereiten. Bei diesem Wetter ist es einfach traumhaft zu trainieren! In der Früh ein Schwimmbecken fast für mich alleine und wunderschöne Radtouren in Ost- und Südtirol. Das Bild links zeigt den auf über 1700m Seehöhe liegenden Misurinasee, der mein Ziel bei einer langen Radausfahrt war.  In der freien Zeit habe ich übrigens wieder viel gekocht und gebacken - in den nächsten Tagen gibt's das Rezept für meinen neuen Sommertorten-Favoriten für euch :) Morgen fahre ich für eine Woche zum Fuschlsee und trainiere mit meinen Kollegen vom Skinfit Racing Team - wird sicher eine Top-Woche wie immer im Hotel Mohrenwirt! 


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Rollercoaster

Ich fasse mein Rennen von heute einmal kurz für euch zusammen:

"Take risks. If you win, you will be happy. If you loose, you will be wise."

Ich habe bereits vor dem Start gewusst, dass ich um jeden Preis an der Spitzengruppe beim Schwimmen dranbleiben muss. Denn wenige Starter heißt dann leider auch, dass man mehr oder weniger alleine weiterkämpfen muss. Ich habe alles probiert und die ersten 300 Meter hat alles planmäßig funktioniert. Aber dann musste ich die Gruppe leider ziehen lassen. Mit zu viel Rückstand aus dem Wasser habe ich 15 harte Kilometer mit einer Mitstreiterin absolviert, die leider nicht sehr hilfreich war. Kurz vor dem Wechsel wurden wir dann noch eingeholt. Das Laufen war okay aber auch nicht mehr. Was nehme ich also für die Zukunft mit? Ich MUSS das Schwimmen im Wettkampf definitiv steigern! Ich weiß nicht woran es liegt, dass ich in letzter Zeit immer wieder damit kämpfe. Aber es muss einen Grund geben und den gilt es so schnell wie möglich zu finden...Trotz allem hat mir das Rennen wieder unheimlich Spaß gemacht! Ich habe alles gegeben und kann nicht sagen dass ich völlig enttäuscht bin. Außerdem habe ich viel Spaß gehabt hier in Estland - sooooo ein tolles Land :) Mit der Siegerin Abendessen zu gehen war auch ziemlich cool! Morgen fliege ich wieder heim und dann werde ich einen Trainingsblock bis zur U23 Europameisterschaft einlegen. Die Saison ist noch lang und ich hoffe, dass noch viele gute Rennen folgen werden! 


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Staatsmeisterin 2015!!!

WOW! Was für ein toller Tag gestern bei den Staatsmeisterschaften! Mit gemischten Gefühlen blickte ich meinem Einsatz in Kitzbühel entgegen. Einerseits freute ich mich meine "Heimmeisterschaft" in Tirol, andererseits war ich mir der starken Konkurrenz durchaus bewusst und wusste, dass es ein spannendes Rennen werden würde. Mit einem Vorsprung beim Schwimmen habe ich bereits im Voraus gerechnet. Nachdem ich bei der ersten Boje gemerkt habe, dass mir niemand folgen konnte, habe ich das Tempo auf der restlichen Schwimmstrecke etwas dosiert. So konnte ich stressfrei aufs Rad wechseln und "auf die Konkurrenz warten". Wir arbeiteten auf den 8 recht anspruchsvollen Radrunden zu 4. gut zusammen und ich fühlte mich von Beginn an stark. Aber die vier Runden rund um den Schwarzsee hatten es ganz schön in sich! Eineinhalb Runden lief ich gemeinsam mit Simone Fürnkranz an der Spitze. Sie setzte sich dann etwas von mir ab, jedoch blieb ich immer in Blickkontakt. In der dritten Runde kam ich dann richtig ins Laufen und mir gelang es, die Lücke wieder zu schließen. Somit sollte die Entscheidung also auf der letzten Runde fallen. Ich habe immer schon davon geträumt, EINMAL als Siegerin bei einem großen Rennen vor vielen Zuschauern und toller Stimmung als Siegerin durchs Ziel zu laufen. Ich glaube, das Rennen hat sich auf den letzten 300 Metern im Kopf entschieden. Zum Schluss konnte ich die letzten Meter sogar noch richtig genießen!

Herzliche Gratulation auch an Simone, Romana sowie Luis, Niko und Dominik und allen anderen Teilnehmern, die ein starkes Rennen gezeigt haben! Außerdem möchte ich mich bei Julius Skamen und seinem Organisationsteam für die großartige Veranstaltung bedanken!


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Reis-Gemüse-Pfanne

In den letzten Tagen habe ich - ganz wie ich es liebe - wieder viel gekocht und gebacken zwischen den Trainingseinheiten. Ich suche stets Gerichte, die gesund sind und schnell zubereitet sind. Für diese wirklich sehr leckere Reis-Gemüse Pfanne braucht ihr:

  • 1,5 große Tassen Langkornreis
  • 1 Zucchini
  • 1 Dose Mais
  • ca. 10 Stk. frische Champignons
  • eine halbe Stange Lauch
  • 3 Tomaten
  • ca. 200g Pomito
  • etwas Creme fraiche (ich hatte Kräuter)

Zuerst müsst ihr den Reis vorkochen. die 1,5 Tassen Reis mit 3 Tassen Wasser ganz normal kochen. Allerdings habe ich den Reis nicht ganz fertiggekocht, er gart in der Soße noch etwas nach. Dann schneidet und wascht das Gemüse gründlich. Jetzt werden die Lauchringe in etwas Olivenöl angeschwitzt, dann gebt die Zucchiniwürfel und die Champignonscheiben dazu und lasst alles etwas dünsten. Nun kommen auch die gewürfelten Tomaten hinein, alles wird mit dem Pomito und einem Glas Wasser aufgegossen und ca. 10min eingekocht. Zum Würzen habe ich Salz, Pfeffer, Paprikapulver und eine kleine Prise Chilipulver verwendet. Nun könnt ihr auch den Mais dazugeben und natürlich auch den Reis, der sich in der Soße nun noch einmal erwärmt. (Ihr könnt hier auch sehr gut übrig gebliebenen Reis verwerten oder ihn schon vorkochen wenn ihr es nachher eilig habt!). Zum Schluss rührt noch Creme-Fraiche nach Geschmack hinein und garniert mit frischen Kräutern (Thymian und Schnittlauch passen sehr gut!). Mit einem Salat aus dem Garten ein Gedicht! Lasst es euch schmecken! :)

 

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What a bad day

Tja was soll ich sagen - ich bin sehr enttäuscht von meinem Einsatz gestern. Abgesehen davon, dass ich mich vom Start weg nicht besonders fit und leistungsbereit gefühlt habe, ist auch noch alles daneben gegangen was daneben gehen kann. Echt schade, dass so etwas genau dann passiert, wenn man vielen Menschen seine Stärken zeigen und beweisen will. Aber ich habe mittlerweile gelernt mit solchen Niederlagen umzugehen und nach vorne zu schauen. Ich glaube nämlich an den Spruch "What doesn't kill you makes you stronger!" Also hoffentlich kann ich in zwei Wochen bei den Staatsmeisterschaften wieder die volle Leistung abrufen. Heute schaue ich mir noch das Stadtzentrum von Baku an bevor es am Abend wieder Richtung Heimat geht. Ich danke allen fleißigen Daumendrückern fürs Mitfiebern und hoffe, dass ich nächstes Mal wieder vorne mit dabei bin! 


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Ready to race 

Weniger als 24 Stunden nur mehr bis zum Start! Alle Vorbereitungen sind abgeschlossen und ich bin nun bereit für das Rennen! Das Wettkampfgelände ist sehr schön, die Strecken sind recht abwechslungsreich und die Organisation vor Ort ist echt ein Wahnsinn :) Richtig cool, wenn man einmal sooo viele Top-Sportler aus total verschiedenen Sportarten gemeinsam sieht! Mit Startnummer 28 werde ich morgen um 12.30 Ortszeit (9.30 in Österreich) mit 50 Mitstreiterinnen ins Kaspische Meer stürmen. Für Triathlon-Fans: Das Rennen soll auch live im TV (Sport 1) übertragen werden und im Internet gibt es außerdem einen Live-Stream. Heute Nachmittag heißt es nur mehr "Beine hoch" und relaxen. Mein Ziel für morgen: Die in den letzten Tagen bzw. Wochen sehr guten Trainingsleistungen auch im Wettkampf umzusetzen. Dann bin ich gespannt was dabei herauskommt! Ich werde auf jeden Fall VOLLGAS geben! 


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Die Ruhe vor dem Sturm

Nur mehr 6 Tage bis zu meinem Einsatz in Baku! Am Dienstag in der Früh geht's von Innsbruck aus los :) 

Neben den letzten wichtigen Trainingseinheiten, habe ich dieses Wochenende in vollen Zügen genossen. Daheim in Osttirol ist es doch immer wieder am schönsten, vor allem wenn man eine so tolle Familie hat! Das traumhafte Wetter haben wir auch gleich für ein gemeinsames Familiengrillen genutzt. Meine Batterien sind jetzt wieder voll aufgeladen und langsam werde ich schon ein bisschen nervös...


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Tired...

Hi Leute!

Heute und gestern waren zwei ziemlich anstrengende Tage. Gestern stand neben dem täglichen Schwimmen in der Früh eine sehr intensive Radeinheit am Programm. Heute war ich wieder schwimmen und nach meinem Uni-Kurs ging es dann nach Wörgl zum Bahntraining. Bei 30° in der prallen Sonne und mit der gestrigen Vorbelastung in den Beinen habe ich ehrlich gesagt ziemlich gelitten. Aber genau an solchen Tagen muss man sich überwinden und sein Ziel im Auge behalten anstatt einfach aufzugeben und das Training abzubrechen. Denn:

"Hard days are the best because that's when champions are made"

(Gabrielle Douglas)

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Just WOW!

Hi! Ich bin gerade wieder in Innsbruck angekommen, war ja gestern bei der offiziellen Einkleidung und dem "Team Austria Abend" für die European Games in Baku. Ich bin immer noch total sprachlos! War das cool!!! Abgesehen davon, dass ich mit einem großen Koffer voller toller Sachen heimgefahren bin, war die ganze Atmosphäre echt etwas Besonderes. Bei der Einkleidung ging es von Station zu Station, wo man Schritt für Schritt die Ausrüstung abholte. Viele Sportklamotten von Erima, ein schickes Abendoutfit von Adelsberger, Schuhe von Salomon und sogar elektrische Zahnbürste, Sonnenbrille und -creme und Flaschen, Pulver und Riegel sind dabei! Nach der Einkleidung war ein gemeinsamer Abend für alle österreichischen Teilnehmer und Betreuer organisiert. Wir bekamen viele wichtige Infos gefolgt von einer Akrobatikshow und einem leckeren Buffet. So nebenbei bin ich spontan interviewt worden - alles sehr aufregend! Heute früh bin ich mitten durch Wiens schöne Innenstadt gelaufen. Alles in allem ein perfektes Wochenende! Gestern ist mir außerdem bewusst geworden, dass es auch nur mehr 2 Wochen bis zum Wettkampftag sind. IT'S THE FINAL COUNTDOWN! :)

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Kartoffel-Quiche

Teig: 100g kalte Butter, 1 Ei, Salz, ca.150g Mehl nach Wahl (Vollkorn, Dinkel oder normales Weizenmehl)


Füllung: ca. 500g Kartoffeln, 2 Zucchini oder Paprika oder beides


Guss: 4 Eier, 250ml Milch, 100g würzigen Käse (z.B. Emmentaler)


Als erstes kocht ihr die Kartoffeln mit Schale ca. 8 Minuten vor. Dann verknetet ihr die Zutaten für den Mürbteig. Der Teig soll sich dann ausrollen lassen, also bei Bedarf etwas mehr Mehl dazugeben oder wenn er zu trocken ist 2 EL kaltes Wasser. Während ihr den Rest vorbereitet, legt ihr den Teig in den Kühlschrank. Jetzt müsst ihr die Kartoffeln schälen und in Scheiben oder Stückchen schneiden. Die Zucchini oder Paprika wascht und schneidet ihr und gebt sie zu den Kartoffeln (wenn ihr wollt, könnt ihr sie vorher in etwas Olivenöl etwas anbraten). Nun würzt ihr das Gemüse gut mit Salz, Pfeffer, evtl. Oregano, Paprika. Holt nun den Teig aus dem Kühlschrank und rollt ihn einigermaßen rund aus. Dann legt ihr eine Tortenform damit aus (wenn alles etwas reißt kein Problem - einfach mit den Resten wieder zukleben ;) ) Schiebt den Boden bei 180° ins Rohr (Achtung: Boden einstechen damit er nicht hochgeht!). Jetzt verquirlt ihr die 4 Eier mit der Milch und dem geriebenen Käse und würzt den Guss gut (die Eier vertragen viel Salz!). Wenn der Boden nach ca. 10min schon etwas härter ist, holt ihr die Form aus dem Rohr und gebt die Gemüsemischung darauf. Zum Schluss leert ihr den Guss drüber und schiebt das leckere Quiche für weitere ca. 40min ins Rohr.

Klingt alles kompliziert und viel Arbeit - aaaaaaber ihr werdet es sicher nicht bereuen! Es schmeckt soooo lecker! Und ihr könnt alles vorbereiten! Ich habe z.B. den Teig gemacht und das Gemüse vorbereitet, war dann trainieren und dann habt ihr dieses leckere Gericht in 10Minuten im Rohr :) Wer also noch ein leckeres, vegetarisches Gericht (die Fleischtiger können auch Schinken- oder Speckwürfel dazugeben) fürs Wochenende sucht - probiert es aus! Gutes Gelingen!


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Short Update...

Heute geht ein weiterer harter aber sehr erfolgreicher Trainingstag zu Ende. Nach dem Schwimmtraining am Vormittag stand am Nachmittag noch eine schnelle Bahneinheit am Programm. Doch selbst die 6x1000m unter dem strengen Blick von Coach Eva (danke Eva :) ) und in Begleitung von Carina haben Spaß gemacht! Die letzten Tage über Pfingsten habe ich daheim in Osttirol verbracht. Wie man am Foto unschwer erkennen kann, habe ich dort wirklich perfekte Bedingungen. An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Team des Schwimmbad "Vithal" bedanken, das mir ideales Schwimmen bei 27° Wassertemperatur (ja, ich wollte es einfach nicht recht glauben zu Beginn - aber der Neo war schnell weg) den ganzen Sommer über ermöglicht. DANKE! Jetzt freue ich mich auch schon aufs Wochenende - da geht's ab nach Wien zur offiziellen Einkleidung des österreichischen Teams für die Europäischen Spiele in Baku! Bin schon sehr gespannt und freue mich, dass ich Österreich bei dieser tollen Veranstaltung vertreten darf!

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Haferwürfel

Zutaten:

  • 250g Butter
  • 400g kernige Haferflocken
  • 50g Honig (Achtung: auf keinen Fall weglassen - sonst klebt die Masse nicht zusammen!)
  • 150g brauner Zucker
  • 3 Eier
  • ca.60g Mehl (auch Vollkorn- oder Dinkelmehl)
  • 2TL Backpulver
  • 150g gehackte Nüsse
  • 100g Sonnenblumenkerne
  • 150g getrocknete Cranberries (Man kann auch Rosinen oder andere Trockenfrüchte nehmen)


Zubereitung:

Die Butter schmelzen, die Haferflocken einrühren und abkühlen lassen.

Eier, Zucker, Honig verrühren und alle anderen Zutaten einrühren. Zum Schluss die Haferflockenmasse dazu geben. Ein tiefes, kleineres Blech oder eine Auflaufform einfetten oder mit Backpapier auslegen und die Masse einfüllen. Bei 180° für ungefähr 20 Minuten backen. Dann sofort (!) in Würfel, Ecken oder Riegel schneiden und abkühlen lassen. Wer mag, kann auch noch Schokoglasur drübersprenkeln. Ärgert euch nicht, wenn die "Originalform" nicht ganz erhalten bleibt wenn ihr alles aus der Form nehmt, das klappt bei mir auch nicht immer - aaaaber sie schmecken wirklich vorzüglich :) Zwischendurch-Knabber-Snack mit Suchtpotential! Gutes Gelingen!


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Water everywhere...

Nicht weniger als 8 Schwimmeinheiten stehen diesen Woche auf meinem Trainingsplan. Wasser bzw. Regen waren meine ständigen Wegbegleiter in den letzten Tagen. Nachdem ich mit dem Schwimmen in den ersten beiden Saisonrennen nicht besonders glücklich war, liegt der Fokus bis zu den "European Games" in Baku noch einmal auf der Anfangsdisziplin. Keep on swimming! :)

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Karotten-Marillen-Muffins

"Trockene Zutaten":

  • 280g Karotten (geschält und gerieben)
  • 50g getrocknete Marillen (in kleine Stückchen geschnitten - geht auch mit anderen Trockenfrüchten wie Datteln)
  • 300g Vollkornmehl oder Dinkelmehl
  • 200g Rohrohrzucker (wenn ihr normalen weißen Zucker verwendet, etwas weniger nehmen)
  • 50g Haferflocken
  • 50g Kokosflocken (oder 100g Haferflocken bzw. 100g Kokosflocken)
  • 2Teelöffel Backpulver, Prise Zimt wer mag


"Nasse Zutaten":

  • 3 Eier
  • 125ml Sonnenblumenöl
  • Schale und Saft von einer Orange
  • 200g Naturjoghurt


Wenn ihr alles vorbereitet habt, vermischt zu Beginn die trockenen Zutaten und dann die nassen in einer anderen Schüssel. Dann leert ihr einfach die Flüssigkeit zu den übrigen Zutaten und vermischt alles am besten mit einem Löffel oder Kochlöffel (Tipp: Nicht mixen und nicht zu lange rühren, sonst werden die Muffins "zäh"!). Das war's schon! Füllt die Masse in Muffinförmchen (nur ca. 2/3 befüllen, sie gehen noch auf) und backt sie bei 180° Heißluft für 20-25 Minuten. Wenn ihr euch nicht sicher seid wann sie fertig sind, macht die Stäbchenprobe (mit einem Zahnstocher/Stricknadel hineinstechen - wenn kein Teig mehr hängen bleibt sind sie fertig).

Die Muffins schmecken wirklich sehr lecker und eignen sich gut als Frühstück, als Jause für Schule/Uni oder man genießt sie einfach mit einer guten Tasse Kaffee :)

Gutes Gelingen!


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Porcia Lauf Spittal/Drau

Am Sonntag startete ich beim "Porcia Lauf" in Spittal/Drau. Zu laufen waren 4 Runden à 1,9km auf einem sehr schönen, recht anspruchsvollen Stadtkurs. Von Anfang an hatte ich ein sehr gutes Gefühl und konnte einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg bei den Damen feiern. Zurzeit macht es echt richtig Spaß, denn ich merke wie meine Form immer besser wird :) Die Zeit bis zur Siegerehrung nutzte ich dann noch für eine traumhafte Radrunde in der Umgebung. Die Veranstaltung war top organisiert und einen wunderschönen Preis habe ich auch bekommen! Alles in allem war es ein perfekter Sonntag!


Die genaue Ergebnisliste findet ihr unter:

http://results.pentek-timing.at/results/show_results.php?veranstnr=12644

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Was bisher geschah...

Mittlerweile ist bereits ein Teil der Saison vorbei und es gibt schon viel zu berichten. Nach dem Trainerwechsel zu Eva Dollinger begann im November der neue Saisonaufbau mit einigen neuen Trainingseinheit und Ideen. Das Training machte mir von Anfang an viel Spaß und ohne Krankheiten oder Verletzungen flog ich Ende Jänner bereits zum dritten Mal für zwei Wochen nach Stellenbosch in Südafrika. Gemeinsam mit vier Kollegen des Team Rio konnte ich dort perfekt trainieren. Ideale Trainingsbedingungen, super Wetter, Training verlief planmäßig und wir hatten auch viel Spaß!

 

Ein zweites 10-tägiges Trainingslager im März sollte mir dann den Feinschliff für die Saison liefern. Diesmal ging es mit einer Gruppe von Radfahrern und „Dollingercoaching“ nach Gran Canaria. Der Schwerpunkt für mich lag ganz klar beim Radfahren, Laufen und Schwimmen sollten mehr oder weniger nur als Ausgleich und regenerative Einheiten dienen. Blieb allerdings nicht ganz so – denn den beheizten hotelinternen 25m-Pool hatte ich quasi immer für mich alleine J Jedenfalls waren die teilweise sehr langen Ausfahrten ins sehr bergige Hinterland traumhaft schön aber auch ungewohnt und anstrengend. In den zehn Tagen lernte ich auch so viele sympathische Personen kennen, mit denen es immer etwas zum Lachen gab!

 

Einsatzbereit und topmotiviert startete ich dann am 19.April beim Europacuprennen in Melilla (ESP). Das Schwimmen in meinem neuen Neopren verlief nicht schlecht, jedoch bin ich damit trotzdem nicht ganz zufrieden und weiß, dass ich es noch besser kann. So wechselte ich zwar mit relativ geringem Rückstand zur Spitze aufs Rad, leider schaffte ich es knapp nicht in die Spitzengruppe. Die anschließenden 40 Kilometer waren sehr hart und ich musste auch viel Führungsarbeit leisten um unseren Zeitrückstand einigermaßen in Grenzen zu halten. Der starke Wind ließ die abschließenden 10 Laufkilometer noch länger erscheinen, obwohl ich Platz für Platz gut machen konnte und mit Platz 6 meine allererste Top-10-Platzierung im Europacup erreichte. Ich freute mich total, dass mir schon der Einstieg in die Saison so gut gelungen ist und weiß jetzt, dass auch auf die absolute Spitze nicht viel fehlt. Neben vielen Punkten für die Weltrangliste durfte ich mich auch über mein erstes Preisgeld freuen!

 

Auch heuer entschied ich mich, wie schon im letzten Jahr, für einen Start beim Weltcuprennen in Chengdu in China. Ich reiste gemeinsam mit meinen Teamkollegen bereits einige Tage früher an, um mich an die Zeitumstellung und das Klima zu gewöhnen. Am Samstag zu Mittag erfolgte der Startschuss für 70 Athletinnen aus der ganzen Welt bei 35 Grad Lufttemperatur. Mit Startnummer 59 (Startnummernvergabe erfolgt nach Weltranglistenposition) erwartete ich mir nicht sonderlich viel– noch dazu liegen mir normalerweise so extreme Temperaturen auch nicht wirklich. Das Schwimmen verlief leider ziemlich schlecht, ich wurde einige Male getaucht und nach hinten gezogen und war doch relativ weit zurück. Mit einer dritten kleinen Gruppe wechselte ich aufs Rad und wir konnten schon bald das Hauptfeld einholen. In der letzten Runde gelang es uns auf dem schnellen Kurs sogar auf die Führungsgruppe aufzuschließen und so ging ich mit den allerbesten Athletinnen auf die 10km lange Laufstrecke. Aufgrund der Hitze wusste ich, dass eine gute Einteilung „überlebensnotwendig“ sein würde. Dies erwies sich auch als richtig. Ich holte von Runde zu Runde auf und lief schließlich nach knapp über 2 Stunden Rennzeit auf Platz 26 total glücklich ins Ziel. Eine solche Platzierung hätte ich mir vorher nie erwartet und mit meiner Rad- und Laufleistung bin ich mehr als zufrieden. Der Weg stimmt und umso motivierter gehe ich jetzt in die nächste Trainingsphase und meinen nächsten Einsatz in einem Monat bei den ersten europäischen Spielen in Baku. Der Sieg ging an die Amerikanerin Renee Tomlin vor Arina Shulgina (RUS) und meiner Teamkollegin Lisa Perterer, die einmal mehr eine Weltcup-Podestplatzierung für Österreich erreichen konnte.